Warum seid ihr hier?

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Re: Warum seid ihr hier?

Beitrag von Wladimir30 » Montag 9. September 2019, 15:59

Dietrich hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 15:11
bei den Bundesjugenspielen auch immer Mist, dass man bei den 1000m unter 4 Minuten bleiben musste, damit man eine Chance auf eine Ehrenurkunde hatte.
Mensch, schau an, noch einer, der das kennt, und das Lechzen nach dieser schönen großen Ehrenurkunde. Ich hab leider nie eine gekriegt, was mich immer ewig gewurmt hat. Wieviel brauchte man da, 230 Punkte oder so?
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Re: Warum seid ihr hier?

Beitrag von Jenenser » Montag 9. September 2019, 17:12

Dietrich hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 15:11
Jenenser hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 12:47
Die Verlässlichkeit und damit Planbarkeit, auch hinsichtlich Anschlusszüge, scheint doch wichtiger, als irgendwelche Durchschnittsgeschwindigkeiten. In RU hat sich da bei mir ein Vertrauen aufgebaut - die RZD fährt pünktlich.
Dann plan einfach in D jeweils 1 bis 1/2 Stunden Umsteigszeit ein. Dann wirst du auch keine Probleme mit den Anschlusszügen kriegen.
Bist dann allerdings genau so lange unterwegs, wie in RU.

Ich fand das bei den Bundesjugenspielen auch immer Mist, dass man bei den 1000m unter 4 Minuten bleiben musste, damit man eine Chance auf eine Ehrenurkunde hatte. Da hätte man auch 10 Minuten nehmen können. Dann hätte das mit den Punkten immer locker geklappt.
Der Taktfahrplan in DE bietet natürlich diese Vorteile bei Verspätungen. Auf die Art und Weise bleibt dann manchmal Zeit zum Beispiel für einen Stadtbummel in Städten, wo ich sonst nicht einfach so hingefahren wäre. WI soll ja auch so ein „Hauptverkehrsknotenpunkt“ sein…

Nebenbei, in welcher Zeit läufste denn heute die 1.000 m.

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Re: Warum seid ihr hier?

Beitrag von Jenenser » Montag 9. September 2019, 17:17

Norbert hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 14:22
Von Novosibirsk nach Novokusnjezk fährt die RZD noch jede zweite Nacht. Tagsüber fährt eine Express-Elektritschka ohne Steckdosen, sieben Stunden. Mit dem Auto brauche ich vier Stunden.

Sorry, da wäre ich mit der Deutschen Bahn auch bei zwei Stunden Verspätung noch schneller. ;-)
Ich kenne Deutsche und Russen, die Bahnfahren generell ablehnen. Ganz gleich ob der Zug nun schneller oder langsamer ist. Sie wüssten nicht, was sie in den sieben Stunden so machen sollten. Der Komfort einer Elektritschka ist allgemein bekannt. Es dauert in RU halt seine Zeit, bis sich Verbesserungen einstellen. Habe ich übrigens gerade ausgegraben:
https://gazeta.a42.ru/lenta/news/48556_ ... zda-v-keme

Ab dem Jahr 2020 plant die RZD den Einsatz von Lastotschka-Zügen zwischen Nowosibirsk und Nowokusnjetsk. Da geht’s dann mit 160 km/h und Steckdosen vorwärts.

Mir sind auch Enttäuschungen in RU bekannt, wenn solche Versprechen nicht eingehalten werden. Und überhaupt, wie lange sollen wir denn noch warten, Lebenszeit und so. „Ewropa“ dagegen - das satte Paradies…

Norbert hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 14:22
Jenenser hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 12:47
Der Blick nach „Evropa“, speziell nun nach Dresden, ist dabei nicht immer zielführend, da die Ausgangslage eine völlig andere war und ist.
Finde ich nicht. Die Ausgangslage war ähnlich - eine nach sozialistischen Idealen errichtete Stadtstruktur, Plattenviertel, pleitegehende Großkombinate, ...
Diese Ideale gelten doch schon seit 1990/91 nicht mehr. Danach entwickelte sich der Nahverkehr in RU und auf dem Gebiet der ehemaligen DDR völlig unterschiedlich.
Norbert hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 14:22
Einzig in Dresden war etwas mehr Geld da. Aber daran lag es in Novosibirsk nicht primär, sondern einfach daran, dass Nahverkehr in Russland keine Lobby hat. Es gibt nicht an einer Universität im Lande auch nur eine Fakultät, die sich mit diesem Thema beschäftigt. (Ich habe danach gesucht, weil ich selbst Verkehrsingenieurwesen studiert habe.)
Ja, das ist wohl so! Leider!

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