Deutsche Geschichtsschreibung

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willi
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von willi » Montag 18. März 2019, 13:08

Denken wir mal eben zurück im Syrienkrieg...
Bevor die Russen eingestiegen sind war die Argumentation immer, dass der IS nicht besiegbar wäre da er über immense finanzielle Reserven verfügt durch den Verkauf von Rohöl. Über welche Wege das lief wurde stillgeschwiegen. Was hat Putin gemacht? Nun einfach mal die türkische Tankerflotte zerstört. Es gibt da schöne Bilder einer Schlage ausgebrannter LKWs bis zum Horizon. Und plötzlich war der IS am Niedergang...
Warum sind die Amis nicht auf die Idee gekommen? Weil sie nicht wollten!



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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Okonjima » Montag 18. März 2019, 13:49

gestern im Weltspiegel, warum war da mein erster Gedanke "passt irgendwie zur Ukraine"!? ;)
https://www.ardmediathek.de/daserste/pl ... aesidenten
"Im Wald da steht ein Ofenrohr, nu stellt euch ma die Hitze vor!"

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Jenenser
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Jenenser » Montag 18. März 2019, 13:52

Berlino10 hat geschrieben:
Samstag 16. März 2019, 16:05
"Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen ... "

Bewährte Deutsche Geschichtsschreibung. :shock: [/img]
Also ich würde Redebeiträge oder Zitate aus dunkelster deutscher Vergangenheit nicht in die Neuzeit kopieren. Zumal die Verhältnisse sich heute vollkommen anders darstellen, in denen Deutschland zum Beispiel nur ein Rad, und noch nicht mal das antreibende, im westlichen Militärbündnis darstellt.

Wer sich mit den Fakten des Maidan noch einmal beschäftigt, wird sicher feststellen, dass im Ergebnis ein verfassungsfeindlicher Sturz eines in freien Wahlen gewählten Präsidenten statt gefunden hat mit anschließender Neuausrichtung der Ukraine, wirtschaftlich und, geplant, auch militärisch. Sicher, man kann das als Revolution bezeichnen, andere sind überzeugt, der Präsident sei vom „Volk davongejagt worden“. Es zeigt jedoch eindeutig die Parteiname für eine Seite des Konflikts. Der Artikel blendet völlig aus, wie der bisherige Bündnispartner der Ukraine, nämlich Russland, auf diesen ungeheuerlichen Vorgang an seiner Westgrenze hätte reagieren sollen. Statt dessen werden Tatsachen verdreht. Das hat schon was von Hetze und Propaganda.

Soweit ich mich erinnere, hat Putin in Gesprächen oft die Sanktionen bedauert und wie sie die Entwicklung Russlands behindern. Gleichzeitig hält er an seinen Entscheidungen fest, die diese einst auslösten. Auf der anderen Seite gab es vor gut 30 Jahren in Russland mal einen Staatsmann, der schien dem jahrelangen ökonomischen und militärischen Druck aus dem Westen nicht mehr gewachsen zu sein. Er hatte dann einfach hingeschmissen und das Land, und was davon noch übrig blieb, dem Chaos überlassen...

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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Berlino10 » Montag 18. März 2019, 15:03

Jenenser hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 13:52
Also ich würde Redebeiträge oder Zitate aus dunkelster deutscher Vergangenheit nicht in die Neuzeit kopieren. Zumal die Verhältnisse sich heute vollkommen anders darstellen, in denen Deutschland
Wenn man einer anderen Seite den Beginn eines Krieges unterstellt,
den man selbst, zumindest die eigenen Leute, zu 100% begonnen hat, dann halte ich den Vergleich für durchaus angebracht.
Auch wenn die Gesamt-Situation natürlich eine völlig andere ist.
Jenenser hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 13:52
Wer sich mit den Fakten des Maidan noch einmal beschäftigt, ...
Die - von dir genannten - unterschiedlichen Interpretationen zum 24.2.2014 halte ich für durchaus noch möglich. Es gab da im Gegensatz zum Kriegsbeginn in der Ostukraine durchaus verschiedene Graustufen, Elemente einer Revolution von unten wie die eines illegalen Putsches, auch und gerade mal wieder mit völkerrechtswidrigen Interventionen der eUSA. Wie man im Ergebnis urteilt, ... ist mMn nicht so leicht schwarz/weiß zu sehen.
Den Kriegsbeginn in der Ost-Ukraine RUS unterzuschieben, ist hingegen 100% Hetz- und Lügen-Propaganda.

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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Axel » Montag 18. März 2019, 16:57

Berlino10 hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 15:03
Den Kriegsbeginn in der Ost-Ukraine RUS unterzuschieben, ist hingegen 100% Hetz- und Lügen-Propaganda.
Nein



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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Berlino10 » Montag 18. März 2019, 18:54

Nein?

Propaganda-Gläubigkeit schlägt bei Dir wohl immer Fakten und Argumente :)

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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Norbert » Montag 18. März 2019, 19:30

Nein!

Doch!

Nein!

Doch!

Nein!

Doooooch!

https://www.youtube.com/watch?v=4zUZwih19R0

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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Jenenser » Montag 18. März 2019, 20:55

Norbert hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 11:54
Disclaimer: Ich bin nicht der Meinung, dass die Angliederung der Krim eine gute Idee war und völkerrechtlich korrekt verlaufen ist. Es gibt also auch meiner Meinung nach viel zu kritisieren.
Welche Entscheidung wäre, Deiner Meinung nach, die richtige gewesen, bezogen auf die Faktenlage, Berlino10 nannte das Datum 24.2.2014? Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland erfolgte ja dann recht schnell, heute genau vor 5 Jahren.

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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Wladimir30 » Montag 18. März 2019, 20:59

Aus rechtlicher Sicht war diese Angliederungder Krim sicherlich anfechtbar und nicht astrein.

Von der Sache her bin halte ich sie dennoch für richtig. Historisch gesehen alle Mal.
Jon Snow knew nothing - Now he knows everythig..... And the big battle is over

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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Berlino10 » Montag 18. März 2019, 21:20

Norbert hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 19:30
Nein!

Doch!
...
Stelle mich bitte nicht mit dem Propagandaaf... auf eine Stufe - ICH argumentiere



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