Folgen der Sozialisierung für den allg. Umgang

Hier kann alles diskutiert werden, dass in die anderen Unterforen nicht passt. Aber bitte keine politische Diskussion anzetteln, dafür ist das Politikforum da.

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Folgen der Sozialisierung für den allg. Umgang

Beitrag von Admix » Dienstag 17. November 2015, 16:56

Ich habe mal diesen Teil aus der Diskussion um die Zubereitung von Kwas herausgetrennt.

Wladimir30, Global.Mod.


louise hat geschrieben:Falls der harte Kern dieses Forums, der fast übereinstimmend eine ostdeutsche Vita hat, ...
So ein Schmarrn (wenn wir schon im Essensforum sind).



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Re: Fast wie eine Bombe.

Beitrag von Bluewolf » Dienstag 17. November 2015, 17:33

@louise
Ich glaube da hast Du Jenensers Bemerkung falsch interpretiert. Auf Basis seiner sonstigen Posts gehe ich mal davon aus, dass er lediglich die dialektische Phrase nicht verstanden hat (und ich musste auch zweimal drüber lesen als Badener :oops: )
Was die anderen Kandidaten angeht; nun von Hinrichtung würde ich nicht sprechen, eher tatsächlich von einer Gegenreaktion. Aber das ist ja in den entsprechenden Threads nachzulesen.

Zum Thema:
Weiss wer ob man квасное сусло irgendwo in Deutschland beziehen kann? (man sollte nie neben seiner Frau lesen^^) Bei Sabawa hab ich online nichts gefunden und der Kliver Markt in der Nähe hat nur die abgefüllten Produkte.

Gruß
Uwe

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Re: Fast wie eine Bombe.

Beitrag von Jenenser » Dienstag 17. November 2015, 18:23

Bluewolf hat geschrieben:@louise
Ich glaube da hast Du Jenensers Bemerkung falsch interpretiert. Auf Basis seiner sonstigen Posts gehe ich mal davon aus, dass er lediglich die dialektische Phrase nicht verstanden hat (und ich musste auch zweimal drüber lesen als Badener :oops: )
Ja, genau so ist es.
louise hat geschrieben:Falls der harte Kern dieses Forums, der fast übereinstimmend eine ostdeutsche Vita hat, (pseudo)-sozialistisch sozialisiert wurde und nun auch ganz gut in Russland klar kommt, der Ansicht ist, dass nur diese Ansichtsweise und Lebensform zum Forum passt, dann ist das für mich völlig OK. Dann würde ich aber davon absehen, das Forum für alle an Russland Interessierten anzubieten (Clickbaiting?).
Was soll das als Antwort? Das mit der „Sozialisierung“ lässt sich nun nicht mehr ändern. Und es sind deshalb häufig in den vergangenen 25 Jahren die Fetzen geflogen. Ich habe aber auch in den „Altbundesländern“ geschäftlich, wie privat, angenehme Gesprächspartner und sogar Freunde gefunden. Bis jetzt waren leider keine Schwaben dabei...

Dass speziell diese „ostdeutsche (pseudo)-sozialistische Sozialisierung“ der russischen Seele heute näher scheint, ist eine These, über die es sich allerdings lohnt, zu diskutieren...

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Re: Fast wie eine Bombe.

Beitrag von m1009 » Dienstag 17. November 2015, 21:43

siehe Herr Klaupe,
Klaupes Mandat ist einfach abgelaufen.... aber keine Sorge, der kommt wieder...

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Re: Fast wie eine Bombe.

Beitrag von Wladimir30 » Dienstag 17. November 2015, 22:42

louise hat geschrieben:Falls der harte Kern dieses Forums, der fast übereinstimmend eine ostdeutsche Vita hat, (pseudo)-sozialistisch sozialisiert wurde und nun auch ganz gut in Russland klar kommt, der Ansicht ist, dass nur diese Ansichtsweise und Lebensform zum Forum passt, dann ist das für mich völlig OK.
Erstens stimmt das nicht und zweitens verstehe ich nicht, was diese Aussage soll.
Wer nicht passt, der wird öffentlich hingerichtet, siehe Herr Klaupe, Herr Leonidas... Es gibt auch die Möglichkeit, ein privates Forum einzurichten.
Mit dem Vergleich einer Hinrichtung wäre ich doch etwas vorsichtiger.

Wenn Dir so viel am Austausch mit dem genannten Personen liegt, dann stehen Dir viele Möglichkeiten offen, dies zu tun. Keiner hat was dagegen, und keiner wird Dich daran zu hindern suchen.
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Re: Fast wie eine Bombe.

Beitrag von Wladimir30 » Dienstag 17. November 2015, 22:48

Jenenser hat geschrieben:Dass speziell diese „ostdeutsche (pseudo)-sozialistische Sozialisierung“ der russischen Seele heute näher scheint, ist eine These, über die es sich allerdings lohnt, zu diskutieren...
Hierbei gibt es Parallelen in eben genau der Sozialisierung. Die viel zitierte Seele ist aber nun doch was anderes. Hier gebe ich Dir, Jenenser, vollkommen recht, das wäre einer Diskussion wert, allerdings in einem neuen Thema.
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Re: Fast wie eine Bombe.

Beitrag von domizil » Dienstag 17. November 2015, 23:48

... vor wenigen Stunden habe ich es befürchtet, jetzt wird es wahr: Auch dieses Kwaß-Thema läuft völlig aus dem Ruder. Egal welches Thema Lenonidas eröffnet - es dauert nie lange, bis es entgleitet - als ob es irgendwie beabsichtigt ist.
Zuerst habe ich mich über das Thema "Kwaß" gefreut, obwohl die Überschrift mich jetzt doch schon wieder nachdenklich macht - sie hört sich doch so terroristisch an. Aber es lohnt sich nicht darüber nachzudenken - verlorene Lebenszeit. Es wird Zeit, dass ich mal wieder die technische Möglichkeit nutze, mich auch aus diesem Thema auszuklinken.

Uwe Niemeier
Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur ein einziges Mal geschenkt, und er muß es so verbringen, dass ihn später die zwecklos verlebten Jahre nicht qualvoll gereuen...
N. Ostrowski 1930

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Re: Folgen der Sozialisierung für den allg. Umgang

Beitrag von leonidas » Mittwoch 18. November 2015, 14:07

Unsinn Uwe, Dein Vorwurf, dass jedes von mir" angerissene " -was immer das auch sein mag ? Thema entgleitet.
Was kann ich dafür, wenn andere user von Hunderststen ins Tausendste kommen., d.h. vom Kwass gehts munter in eine pseudo-sozialistische ex DDR.
Und wer ist Herr Klaupe ?
Für mich haben Bomben erst einmal nicht automatisch etwas mit terroristischem Hintergrund zutun, Es gibt Eisbomben, sehr schmackhaft, Stinkbomben, ich kenne da die Bombenstimmung, und auch Lachsalven haben nichts mit Schießen zutun, du bist vielleicht "zum Schießen...."

Nun aber, da es nicht mehr bei dem Getränk bleibt, auch hierzu meine Meinung.
Dass die DRR kein sozialistischer, sondern ein sozial-faschistischer Staat war, ist ausreichend nachgewiesen.
Die Gemeinsamkeiten mit Hitler sind offensichtlich, wobei ich Hitler NICHT !!! als Faschisten bezeichne. Faschismus ist etwas anderes, als das, was in Deutschland war. Faschismus ist, mit einem einzigen Satz beschrieben. Oberklassenherrschaft bei dauernder Massenbegeisterung. Das zweite gab es in der DDR , das erste nicht. Wandltz oder die Normannenstraße war keine Oberklassenherrschaft.
Der sozialistische Aspekt bei Hitler ist enorm,,
Damit will ich es belassen.

Ob es nun stimmt oder nicht, dass das Gros der Moderatoren aus der DDR kommt, ist völlig egal, deren positive Meinung , Faible für Russland, dürfte aus politischen Gründen anfangs sicher nicht der Fall gewesen sein, sich erst später eingestellt haben dürfte , als die "Segnungen des Westens" mit dem verglichen wurde, was es in der DDR an sozialen Dingen gab, soziale Dinge, die aus der CCCP übernommen wurden.
(das Thema Flucht vor dem deutschen Schulsystem geht in diese Richtung)

Das ganze ist sicher beim Grundtenor angesiedelt: feindliche Übernahe der DDR durch die BRD, die, verständlicherweise von Vielen in der Republick, noch nicht verdaut ist.

Ich bin darüber nicht ganz uninformiert, 2 frühere Mitarbeiter meiner Firma - fachlich exellent - gaben mir doch viele, mit bis 1990 unbekannte Informationen, denn ich bin gelernter Westdeutscher.

Dazu, dass möglicherweise Unbeliebte einfach weggemobbt werden (wenn ich Vorbeiträge richtig verstanden habe) , dazu kann ich natürlich nichts sagen, ich mir auch nicht vorstellen kann, dass sich Rosenzüchter nur mir Rosenzüchtern ausstauschen wollen.
Richtig ist sicher, dass jedes Forum seinen favorisierten user-kreis anstrebt, der möglichst nicht an den eigenen Urteilen und auch Vorurteilen rüttelt.
Ich sage immer: nichts hört der Mensch lieber als die Bestätigung seiner eigenen Meinung,

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Re: Folgen der Sozialisierung für den allg. Umgang

Beitrag von Wladimir30 » Mittwoch 18. November 2015, 16:33

leonidas hat geschrieben: Richtig ist sicher, dass jedes Forum seinen favorisierten user-kreis anstrebt, der möglichst nicht an den eigenen Urteilen und auch Vorurteilen rüttelt.
Ich sage immer: nichts hört der Mensch lieber als die Bestätigung seiner eigenen Meinung,
Tja, Halbwissen mit Wunschdenken vermengt bringt selten richtige Aussagen hervor.

Gerade aus dem Moderatoren- und Administratorenkreis kann ein Überhang an Ex-DDR-lern beileibe nicht festgestellt werden. Dies mal nur am Rande.

Wenn es den von Dir hier angesprochenen favorisierten user-Kreis, deren Mitglieder brav die von oben favorisierte Meinung vertreten, wirklich gäbe, dann wäre ein bedeutender Teil der hier mehr oder weniger regelmäßigen Teilnehmer längst nicht mehr hier. Es kracht hier manchmal gewaltig, und es werden gerade in der politischen Diskussionen Meinungen vertreten, die gegensätzlicher kaum sein können. Ein einfacher Blick in diverse Themen aus der Vergangenheit belegt dies sehr anschaulich.

Dennoch wird hier keiner aufgrund seiner anderen Meinung rausgemobbt.

Allerdings wird hier differenziert nach Leuten und nach Meinungen. Die besten Freunde (auch hier im Forum) hauen zuweilen erbittert aufeinander fachlich ein. Oder Leute, die sich menschlich nicht so grün sind, fallen in ihren Meinungen zusammen und akzeptieren den anderen.

Sprich alles wird dominiert von Achtung dem anderen gegenüber, unabhängig von der Meinung.
Jon Snow knew nothing - Now he knows everythig..... And the big battle is over

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Re: Folgen der Sozialisierung für den allg. Umgang

Beitrag von leonidas » Mittwoch 18. November 2015, 16:50

aber wladimir, was hat denn mein Beitrag mit Halbwissen zutun, gar mit Wunschdenken.
Gehört Dein Kommentar WIEDER in die Kathegorie. da bin ich wohl wieder über das Ziel hinaus geschossen.

Sind Dir Dinge der allgemeinen Lebenserfahrung so fremd, wenn ich schrieb, dass die Bestätigung der eigenen Meinung lieber gehört wird als Kritik an dieser .?
Wie soll ich eine Meinung interpretieren, dass "hingerichtet jeder wird, der eine andere Meinung hat" , dafür bin ich hier erst zu kurz und auf die konzertierten Aktionen muss ich doch nicht wieder hinweisen ?

Hörte ich hier nicht auch die Bemühung um Forenfrieden ?

Wollen wir hier über des Kaisers Bart sprechen ? Die Gründe der Orientierung nicht weniger ex DDR-Bürger nach Russland, auch aus frühen Arbeitsgründen, ist doch ein interessantes Thema.



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