Russophilie - Russophobie

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Wladimir30
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Re: Russophilie - Russophobie

Beitrag von Wladimir30 » Freitag 18. Januar 2019, 14:19

Okonjima hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 13:28
so einen kompetenten Russlandbotschafter wie meinereiner!
Oh ha, eine gewagte Aussage..... Verwechselst Du nicht "kompetent" mit "trinkfest"?
Jon Snow knew nothing - Now he knows everythig..... And the big battle is over



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Re: Russophilie - Russophobie

Beitrag von m1009 » Freitag 18. Januar 2019, 14:57

Beides das selbe.

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Okonjima
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Re: Russophilie - Russophobie

Beitrag von Okonjima » Freitag 18. Januar 2019, 16:51

Wladimir30 hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 14:19
Okonjima hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 13:28
so einen kompetenten Russlandbotschafter wie meinereiner!
Oh ha, eine gewagte Aussage..... Verwechselst Du nicht "kompetent" mit "trinkfest"?
okay ich korrigiere in "stets bemühter Russlandbotenjunge" :D

Aber glaubs mir - trinkfest ist was anderes. Bei allem was von Bier oder Rotwein abweicht bin ich ratzfatz zweiter Sieger! (bzw. Letzter :lol: )
"Im Wald da steht ein Ofenrohr, nu stellt euch ma die Hitze vor!"

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Re: Russophilie - Russophobie

Beitrag von Berlino10 » Freitag 8. Februar 2019, 12:09

Name der Red. bekannt hat geschrieben:
Donnerstag 17. Januar 2019, 15:37


Während im westlichen Denken die Verbindlichkeit und Unantastbarkeit von Verträgen und auch die Souveränität der Staaten an erster Stelle steht,
Bin ich gerade nochmal drüber gestolpert und musste gerade angesichts der aktuellen imperialistischen, interventionistischen Verbrechen der eUSA gegen jedes grundlegende Völkerrecht, gegen jede Souveränität der Länder nochmal herzhaft lachen.

Bevor jemand also nochmal so einen Schwachsinn auspackt, soll er sich doch bitte an Venezuela, Syrien, Libyien, Chile, Nicaragua, ... erinnern. Und endlich begreifen, dass unsere gleichgerichtete, korrumpierte Politik, unsere gleichgerichteten Oligarchenmedien einen Scheiss geben auf Demokratie oder das Wohl von Menschen, sondern nur rücksichtslos eigene, wirtschaftliche und/oder geostrategische Interessen verfolgen, ganz gleich wieviele Millionen leiden, oder wieviele Tausende es Tote gibt.

"Chile kämpft, Nicaragua lebt" war damals eine Aktion der SPD für die Unterdrückten gegen die Umstürze der CIA/USA, für die diese übrigens in Den Haag verurteilt wurden. Heute stehen Heiko Maas, die SPD und 99% unserer gleichgerichteten Oligarchenmedien auf Seiten der Mörder und Verbrecher. Und betreiben mal wieder eine endlose Diffamierungs- und Schmutzkampagne, packen mal wieder einen neuen Hitler aus, nur um ihre Verbrechen wider Völkerrecht und wider der Souveränität der Staaten zu rechtfertigen.

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Re: Russophilie - Russophobie

Beitrag von Bluewolf » Freitag 8. Februar 2019, 14:34

ich hatte ja eigentlich gehofft es "stolpert" niemand mehr drüber …
Aber ok, der Spruch mit Vertragstreue und Souveränität war wirklich "doof". Aber das sich darüber ausgerechnet Deutschland über die aktuelle Weltlage aufregen sollte ist auch weit hergeholt.
Die opportunistische deutsche Politik hat überhaupt erst dafür gesorgt, dass wir zumindest wirtschaftlich mithalten können. Über den Rest decken wir mal den Mantel des Schweigens :roll:
Ich sehe nämlich nicht, dass Demonstrationen oder unsere viel gerühmte Meinungsfreiheit so viel an der Geschichte geändert hat.
Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber keiner von uns hat tatsächlich Einblick, warum von wem genau diese oder jene Entscheidung getroffen wurde. Auch nicht bei aktuellen Themen. Irgend etwas , irgend ein Deal für die Zukunft steht immer im Hintergrund. Ich behaupte aber jetzt mal ganz frech, dass dies dem überwiegenden Teil der "Lemminge" durchaus bewusst ist, und dementsprechend arrangiert man sich mit den Gegebenheiten. Dem Rest ist es wahrscheinlich einfach Wurst, da zu reich, zu arm, zu dumm, andere Geldquellen usw.
Aber immerhin fühlt man sich doch besser, wenn man auf die Straße geht. War jedenfalls mal so.
Trotzdem tun mir z. B. die ganzen Kids leid, die jetzt für das Klima demonstrieren. Denn auch sie werden letztlich nur instrumentalisiert werden. Aber schon den Versuch was zu ändern finde ich toll. Und was machen wir? Über Strafen nachdenken weil viele schwänzen dabei ja den Unterricht …

Sidestep:
Falls jemand die Möglichkeit hat, dem empfehle ich (natürlich lediglich aus meiner Sicht) die Miniserie Black Earth Rising über den Ruanda Konflikt. Ein Teil ist fiktiv, um die Zerrissenheit der handelnden Personen besser darzustellen (und natürlich etwas Action um eine zusätzliche Zielgruppe anzusprechen). Es wird aber schön gezeigt, dass in der Politik/ Kapitalismus Menschenleben gar nichts zählen.

Und um jetzt den großen Bogen zum Thema wieder zu finden:
Der letzte Satz zur Serie trifft auf absolut alle Länder zu. Und da gibt es auch von keiner Seite eine klare, permanente Überlegenheit. So lange China und die USA in ihrem gegenseitigen Wahn gefangen sind und die EU mit dem Brexit zu tun hat, wäre es vielleicht im Moment eine gute Gelegenheit für Russland Projekte in Angriff zu nehmen, die in Zeiten von Stabilität mehr im Fokus des westlichen Interesses stehen würden. Ohne jetzt zu wissen, was das genau sein könnte (Raumfahrtprogramm/ mehr Einfluss in Afrika/ Asien etc.)



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