Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

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Braumeister
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Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von Braumeister » Donnerstag 17. März 2016, 16:33

Hallo liebe Leute,

da sich meine Zeit in Russland dem Ende neigt, würde ich gerne noch einen kleinen Abenteuer Roadtrip machen.
Gerne würde ich mir hier einen alten Lada kaufen, und mit diesem nach Deutschland tuckern und dort evtl. verkaufen, behalten oder verschrotten.

Die Route habe ich mir schon angeschaut, ich weiss auch bescheid über Abchasien usw. Mir geht es eigentlich hauptsächlich um den Kauf des Fahrzeugs und die Zulassung bzw das Kennzeichen.

Welches Kennzeichen, Transitkennzeichen? Woher und was kostet das?

Hatte in Russland selber nie ein Auto, bin aber öfters mit Leihwagen gefahren.

Beste Grüsse



Magdeburg-Moskva
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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von Magdeburg-Moskva » Donnerstag 17. März 2016, 19:02

Guck zuerst mal hier http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle ... _node.html Dann bleibt noch offen: Grüne Versicherungskarte für die Türkei und Georgien & EU. Nimm nen Niva, den kannst du später vllt. noch einem Jäger verkaufen.

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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von bella_b33 » Donnerstag 17. März 2016, 20:05

Magdeburg-Moskva hat geschrieben:EU. Nimm nen Niva, den kannst du später vllt. noch einem Jäger verkaufen.
Sorry fürs OT, aber meinst Du, daß man den Niva so in DE zugelassen bekommt. Ich kenne ein paar Nivas im Umfeld, die haben alle komplett andere Motoren reinbekommen, beim Import nach DE.

Gruß
Silvio
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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von zimdriver » Donnerstag 17. März 2016, 20:10

A) Umzugsgut: Du darfst das Auto nur selbst fahren und nicht veräussern in den folgenden 12 Monaten.
B) Import: Wenn das Auto nicht die zum Zulassungszeitpunkt in D geltende Euro- Norm erfüllt, gibt es keine Zulassung. Das dürfte bei russischen Autos insgesamt schwer sein, solange sie keine echten Oldtimer sind, die vor dem Euro- Wahn erstmals in den Verkehr gebracht wurden.

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zimdriver
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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von zimdriver » Donnerstag 17. März 2016, 20:20

Die Idee an sich ist aber sehr interessant. Würde ich auch gerne mal fahren.



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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von m1009 » Donnerstag 17. März 2016, 22:06

Ehmm... rausper...

Genau das st grosse Vorteil beim Umzugsgut... Abgasgutachten nicht notwendig. Verschiedene Umbauten zum Vollgutachten nicht notwendig. Was meinst, wie sonst die paar EarthRoamer auf F550/F650 Basis es ueber den Teich nach DE geschafft haben.... ;)

Ich persoenlich wuerd einen UAZ nehmen. Fuer die Reise robust, in DE gut veraeusserbar.

Das Problem ist, das Fahrzeug muss bei einem Verbleib in DE auf jeden Fall verzollt werden. Einfach mal so verschrotten laeuft nicht. Verschrottest Du mit Transit-Kennzeichen, dann klopft irgendwann der Zoll an die Tuer. Weil Transit wird bei Einreise EU registriert. Kommst mit RUS Kennzeichen, laufen in RUS Versicherung und Steuer weiter.

Um Probleme beim TUEV/Dekra zu vermeiden..... Modell aussuchen, VOR Kauf mit TUEV/Dekra sich in Verbindung setzen. Dann klappt es mit den Jungs.

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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von Kamtschatkakarl » Mittwoch 23. März 2016, 12:43

no problem!

Bitte zwischen 25 und 35 Pannen einplanen und sehr sehr sehr viel Geld
einstecken für allfällige Reparaturen.

Und ich weiss, wovon ich rede, Lada 2107, das Grauen auf 4 Rädern.

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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von m1009 » Mittwoch 23. März 2016, 13:38

Selbst schuld... bei Lada sollte man zumindest jemand kennen, der schrauben kann... ja, ich weiss (ab und an :lol: ) von was ich rede, hab im KIB gelernt.... ;)

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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von Wladimir30 » Mittwoch 23. März 2016, 14:14

Auch meine Erfahrung. Die Reparaturen meines 2106 waren nervig, weil häufig. Aber mit einem Schraubenzieher u.a. konnten manche Dinge gleich vor Ort gerichtet werden, da war gar keine Reparatur nötig (Kostenfaktor gleich Null), manches konnte buchstäblich mit einem Stückchen Blech zumindest provisorisch geflickt werden (Kosten im einstelligen Rubelbereich), und die (meist recht billigen) Ersatzteile konnten in Eigenregie ebenfalls montiert etc. werden. Somit hielten sich die effektiven Kosten für Wartung und Instandhaltung während unserer (2106 und ich) gemeinsamen Zeit zum Beispiel deutlich unter dem EK einer im Postversand erhaltenen Uhr.
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zimdriver
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Re: Mit dem Lada von Russland über Georgien, Türkei nach Deutschland

Beitrag von zimdriver » Mittwoch 23. März 2016, 14:44

Die Reise wird sicherlich erlebnisreich, ob nun mit altem M21 oder dem berühmten 2107 mit elektronischem Tacho und gebrochener Tachowelle. Ein paar Reparaturen können am Strassenrand erledigt werden, grössere in jedem Dorf. Da gibt es nichts zu warnen.

Nur Spezialisten wagen sich in die Eishölle von Sankt Petersburg und vermelden nachher
Kamtschatkakarl hat geschrieben:.....
ES GEHT MIR DOCH GAR NICHT UM DIE PAAR TAUSEND EURO, die ich geschrottet
habe mit dieser Lady. Es geht um katastrophale mentale Zustände in diesem Lande.
RUSSIA LIVE.
Die Route ist grossartig. Übrigens wurde ein Teil schon zu Ostzeiten von ganz Mutigen befahren. Ich kenne z.B. einen ex- Trabbifahrer, der die grusinische Heerstrasse und zurück gefahren ist.



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