Maschine von Germanwings abgestuerzt

Hier kann alles diskutiert werden, dass in die anderen Unterforen nicht passt. Aber bitte keine politische Diskussion anzetteln, dafür ist das Politikforum da.

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klaupe
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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von klaupe » Dienstag 31. März 2015, 21:04

Axel Henrich hat geschrieben:
Haya hat geschrieben:Nach 9/11 kommst Du selbst mit einer Schusswaffe nicht mehr ins Cockpit rein.
Allein schon deswegen verstehe Ich nicht warum der Kapitän gegen die Tür getreten haben soll.
Piloten wissen, dass solche Aktionen nichts bringen würden.
Die haben mit einer 9mm Versuche gemacht, keine Chance.
Eine massive Stahltür wird es kaum sein. Auch die üblichen schusssicheren Türen sind verdammt schwer. Als Türfutter könnte ich mir gut ein ähnlichen Aufbau wie die kugelsicheren Westen vorstellen, leicht aber nicht unzerstörbar.
Außerdem sind solche Türen auch nicht hermetisch dicht.
Was wuerdest du machen?
Berechtigte Frage, die er sicher spontan beantworten kann, da er ja alles besser weiß.
Haya hat geschrieben:Was Ich Dir aufgezählt habe sind lediglich zusätzliche Daten, die der FDR zu denen von Flightaware liefert.
Also braeuchten die den Datenrecorder gar nicht fuer eine umfassende Unfalluntersuchung?
Na dann los, machen wir den Unfallbericht mal eben gleich hier im Forum, die 3D Hoehenaenderung der Germanwingsmaschine von Fligtaware hatte ich hier ja schon gepostet. ;)
Warum erlediegen wir die Flugunfalluntersuchung nicht gleich hier? Dann brauchen sich die Experten nicht bemühen und haben auch keine Chance, die Daten im Auftrag finsterer Mächte zu manipulieren.
Mich würden allerdings noch paar technische Daten interessieren, die Fligtaware leider nicht aufzeichnet
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.



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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von CSB_Wolf » Mittwoch 1. April 2015, 01:08

Seltsam dass der Kapitän der Maschine mit keiner Silbe erwähnt wird, das erfährt man leider immer erst auf anderssprachigen Seiten.

Quelle: http://metro.co.uk/2015/03/29/germanwin ... z-5125784/

Gruss
wolf

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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von klaupe » Mittwoch 1. April 2015, 08:09

CSB_Wolf hat geschrieben:Seltsam dass der Kapitän der Maschine mit keiner Silbe erwähnt wird, das erfährt man leider immer erst auf anderssprachigen Seiten
Vielleicht will man ihn bzw. seine Familie hier vor den ätzenden Medien schützen.

Nun werden die Kameras und Fotografen sicher vor seinem Haus stehen, um ein paar herzzerreißende Bilder zu schießen
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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von Bluewolf » Mittwoch 1. April 2015, 13:10

So, und nunmehr die letztlich und unzweifelhafte Wahrheit ^^ come on Haya ;-)

Also entweder hat da jemand einen unglaublich schlechten Geschmack für Aprilscherze, oder ...

Lasst das mal lieber in der Kaffeebar.
Der angebliche Todespilot und Selbstmörder Andreas Lubitz war nicht an Bord von Germanwings Flug 4U9252.



Der Co-Pilot wurde jetzt in Barcelona am Flughafen tot in einem PKW aufgefunden.


Das berichtet der US TV Sender CBS aktuell.

Der Mörder von Andreas Lubitz sei demnach derselbe, der den Flieger runtergeholt habe - was immer das auch heissen soll.
Zitat editiert bevor noch jemand auf die Idee kommt es wäre von mir.

http://www.liveleak.com/view?i=cd8_1427666034

EDIT: Copyright? ok dann halt
http://internetz-zeitung.eu/index.php/3 ... ufgefunden
Zuletzt geändert von Bluewolf am Mittwoch 1. April 2015, 18:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von Dietrich » Mittwoch 1. April 2015, 14:33

Ein seeehr schlechter Scherz.
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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von Wladimir30 » Mittwoch 1. April 2015, 15:00

Kann man sowas überhaupt noch als Scherz bezeichnen?

In der russichen Presse gibt es auch die dollsten Mutmaßungen und Verschwörungstheorien. Zum Glück ist noch keiner auf die Idee gekommen, diese hier zu posten, denn das wäre das Ende jeglicher Diskussion. Es ist immer gut, richtig und wichtig, keine der Optionen von vornherein auszuschließen, nur weil sie einem nicht gefallen. Man hat ja schon Pferde kotzen sehen. Aber irgendwo sollte man dann doch nicht alle abstrusen Gedanken veröffentlichen. Oder?
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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von klaupe » Mittwoch 1. April 2015, 16:39

Wladimir30 hat geschrieben:Kann man sowas überhaupt noch als Scherz bezeichnen?
Nicht einmal mit einem gehörigen Maß an Geschmack- und Pietätlosigkeit.

Einfach nur billigste, unterste Schublade!
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.

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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von Dietrich » Mittwoch 1. April 2015, 17:15

Gerade eine gute Charakterisierung der einzelnen Internetnutzer im Zusammenhang mit den Germanwings-Flug gelesen.
Wo würdet ihr euch einordnen?
Acht Arten, im Internet zu trauern

Seit dem Absturz der Germanwings-Maschine ist diese Tragödie natürlich das Hauptthema in den sozialen Medien. Die Bühne teilen sich dabei acht verschiedene Typen von Diskussionsteilnehmern:

1. Rollenspieler: Sie lassen die sozialen Netzwerke und die Kommentarspalten an ihren „was wäre wenn…“-Planspielen teilhaben, in denen immer sie selbst im Mittelpunkt der Tragödie stehen. Sie suche in ihren Unterlagen nach dem letzten Flugticket und hoffen, auch irgendwann einmal mit Germanwings geflogen zu sein, um wieder neue Reize für diesen schaurig-schönen Absturzporno in ihrem Kopf zu haben. Der wird dann wieder auf Facebook, Twitter und den Kommentarspalten verbreitet.

2. Trauerwächter: Sie belauern shitstormig die Trauerbekundungen der anderen Nutzer und kritisieren sie für ihre Art, sich zum Absturz zu äußern. Sie ätzen gegen Hashtags („Was soll das bringen?“), gegen Profilbildern mit Trauerschleife („Machen ja alle, ist nichts wert“) und lassen die meisten Leute durch ihren Trauer-TÜV fallen. Wer ein paar persönliche Gedanken aufschreibt, hat es besonders schwer: „Das nehm ich dir nicht ab!“, „Unglaubwürdig!“, „Du willst doch nur auf der Betroffenheitswelle surfen“. Die Trauerwächter selbst vergessen dabei nie, ihre Trauerkritiken mit einem dann doch sehr authentischen, individuellen und vom Herzen kommenden „mein Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen. Punkt.“ abzuschließen.

3. Kühler Analyst: Mit Emotionen kommt man in dieser Sache nicht weiter. Das ist ihm klar. Natürlich gilt sein Beileid den Hinterbliebenen, aber wir, die wir nicht betroffen waren, sollten uns vor Spekulationen hüten. Da wird es einen Abschlussbericht geben, bis dahin sollte man Geduld haben. Dem kühlen Analysten kommen nur harte Fakten ins Haus. Er muss den Namen des Copiloten nicht wissen. Und auch keine Fotos von ihm sehen. Was spielt das für eine Rolle? Wen sollte das interessieren? Was trägt es zur Aufklärung bei? Nichts! Wir leben in einem kalten Universum und sollten uns nicht von so etwas trügerischem wie Emotionen leiten lassen, wenn Menschen sterben.

4. Gott-User: Die Steigerung des kühlen Analysten. Er sieht das alles relativ und hat den globalen Blick auf Katastrophen und Verbrechen. Er weist darauf hin, wie viele Menschen am gleichen Tag/der gleichen Woche/dem gleichen Monat bei Anschlägen ums Leben kamen, ohne dass es uns interessiert hat. Er wirft den Menschen hier ihre Emotionen aber natürlich nicht vor, er macht nur klar, dass sie verlogen sind. Das hält er für einen wichtigen Beitrag zur besseren Einordnung dieses Flugs. Er kann nicht verstehen, warum ihm Empathielosigkeit vorgeworfen wird.

5. Udo Ulfkotte: Cui bono! Da ist doch etwas faul, an den offiziellen Meldungen zum Absturz! Warum wird verschwiegen, dass die Amerikaner in diesem Gebiet ein Militärmanöver mit den Reptilienmenschen abgehalten haben? Warum gibt niemand zu, dass der Co-Pilot Moslem und Jude zugleich war? Warum wird von der Presse und der Politik so aggressiv auf solche Fragen reagiert? Sind Fragen nicht erwünscht? Übrigens: Sprecht Amerika mal rückwärts, ist euch schon mal aufgefallen, dass es dann immer noch Amerika ausgesprochen wird? Merkt ihr was? Eben! Cui bono!

6. Newsjunkie, Typ 1: Saugt alles auf, jede Information, jedes Detail. Egal ob es um die Beschaffenheit der Cockpittüre geht, über die medizinischen Untersuchungen der Piloten, die aktuellsten Informationen der Ermittler oder den Freund eines Bekannten eines Typen, der glaubt, den Copiloten mal bei Burger King gesehen zu haben. Er will das Haus des Copiloten sehen, er will erfahren, wie oft es in den letzten Jahren zu beinahe Unfällen am Himmel kam. Er will wissen, wie die Fluggesellschaften jetzt reagieren, wie es den Hinterbliebenen geht, wann der Trauergottesdienst ist, warum ein psychisch labiler Mann überhaupt fliegen durfte, was sich jetzt im Cockpit ändert und welchen Beruf die Freundin des Copiloten hatte.

7. Newsjunkie, Typ 2: Er will auch alles wissen, was der Newsjunkie 1 wissen will. Aber er hat das Gefühl, dass sich das nicht gehört. Das macht ihn aggressiv und er wendet seine Wut gegen die, die ihm diese Informationen liefern, die er nicht konsumieren müsste. Deswegen postet er vernichtende Medienkritiken auf Facebook und Twitter, die manchmal metaphorisch daherkommen („Journalismus zerschellt in den Alpen“), aber meistens doch eher volkstümlich-derb sind. („Scheißpresse! Lasst die Leute trauern! Keiner muss das Haus des Copiloten sehen!“) Während er sich aufregt, liest er weiter alles, was die Presse so zur Verfügung stellt. Er will sich einreden, dass er das nur macht, um das Versagen der Medien zu dokumentieren. Er braucht schließlich einen Vorwand, warum er ständig auf Bild.de rumhängt.

8. „Experte“: Durch eigene Flugerfahrung als Passagier Spezialist für jeden Flugzeugtypen, also auch für den Airbus A320. Er teilt sein Fachwissen gerne und wundert sich über die Einfalt von Piloten, Fluggesellschaften und Flugsicherheitsbehörden, die immer alles falsch machen. Dass er von Experten permanent korrigiert wird, irritiert den „Experten“ dabei nicht. Er stellt eine haltlose Spekulation nach der anderen auf und driftet dabei auch gerne in das Revier von Ulfkotte ab. Er will sich profilieren und versucht dabei vergeblich, seine Egozentrik durch den Austausch seines Profilbilds gegen einen schwarzen Kasten mit der Aufschrift 4U9525 zu verstecken. Er beruhigt sich höchstens, wenn ihn Trauerwächter shitstormen. Aber auch das ist nicht sicher.
Von http://boess.welt.de/2015/03/29/acht-ar ... u-trauern/
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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von Haya » Mittwoch 1. April 2015, 20:00

Moin Moin,

lieber Bluewolf,
come on Haya ;-)
Wie kann Ich Dir helfen, mein Großer?

Lieber klaupe,
Warum erlediegen wir die Flugunfalluntersuchung nicht gleich hier? Dann brauchen sich die Experten nicht bemühen und haben auch keine Chance, die Daten im Auftrag finsterer Mächte zu manipulieren.
Wer auch immer dieses "Wir" sein soll, aber Ich dachte "ihr" seit schon längst an der Aufklärung dran.
Im Moment sind wir hier mit internationaler (auch russischer) Besetzung an der Aufklärung des letzten Absturzes in Frankreich beschäftigt.
:)

Gruß
Haya

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Re: Maschine von Germanwings abgestuerzt

Beitrag von Norbert » Donnerstag 2. April 2015, 11:32

Haya hat geschrieben:
Wenn, dann wäre es zum Druckabfall im gesamten Flugzeug gekommen - dann wären im Passagierraum die Masken rausgefallen und man würde diese nun an den Opfern finden. Und keiner hätte klopfen können.
Verstehe Ich es jetzt richtig: Wenn an den Leichen der Passagiere Sauerstoffmasken gefunden sein sollten, dann würde es bedeuten, dass es zu einem Druckabfall kam? Du kannst Dir schon denken warum Ich es frage!?
Wenn ein Flugzeug nach Druckabfall noch neun Minuten fliegt, ist davon auszugehen, dass eine erhebliche Anzahl Passagiere Atemmasken tragen würden. Ja. Ich hoffe Du erkennst die zwei Unterschiede zu jenem Fall, an den Du vermutlich denkst.
Bei diesen letzten Koordinaten, unweit der Absturzstelle, soll die A320 auf 11400ft (=3474m) geflogen sein.
Digne-les-Bains liegt hingegen auf 524–1.731 m.
Der Höchste Berg, in der Nähe kommt auch grad auf ca. 2000m.
Ergibt eine Differenz von knapp 1500m.
Das ist auch logisch, denn die Radarstation steht ja nicht direkt auf dem höchsten Berg sondern vor den Bergen. Wenn Du mal in den Bergen warst, wird Dir bekannt sein, dass ein kleiner Berg durchaus auch einen großen Berg verdecken kann.



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