Belarus

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freqtrav
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Re: Belarus

Beitrag von freqtrav » Donnerstag 20. August 2020, 15:25

Berlino10 hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 13:15
In der UKR, auf dem Maidan gab es zwar grosse eigene Kräfte, die einen Umsturz anstrebten. Diese hätten aber ohne die westlichen Interventionen, ohne die Sanktionsdrohungen der eUSA, ohne die finanzielle, logistische und politische Unterstützung, ohne die OTPOR-Revolutionstruppen der eUSA nicht obsiegt.

Man muss sich nur einmal die völkerrechtswidrige Einmischung, ja Provokation der eUSA in Kiew vor Augen führen! Nur weil der demokratisch gewählte Präsident nicht so will wie die eUSA, unterstützte der Westen offen die Proteste, riefen Dutzende ihrer Politiker in der Hauptstadt dieses fremden Landes zum Umsturz auf und fütterten die Revolutionäre, nicht selten dreckige Faschisten und Ekelnationalisten bis hin zum fingierten Mord der eigenen Demonstranten.
Den illegalen Nazi-und Pöbel-Putsch (die gemäßigteren UKR-Kräfte riefen nach den internat. Vereinbarungen mit Steinmeier & Co. nicht zum Umsturz auf) anerkannte die eUSA auch sofort.

In Weißrussland musst du mir aber erst einmal ähnliche Interventionen des Westens zeigen. Sicher wünscht die eUSA auch hier den Umsturz. Aber ich sehe eine große Kraft aus der eigenen Bevölkerung, die sich nicht mehr länger betrügen und vorführen lassen wollen. Sie äussern berechtigte, selbstverständliche Forderungen für minimale Demokratie und Freiheit ... Meine Sympathie ist mit den Protestierenden.
Bis auf den letzten Absatz pflichte ich dir völlig bei (UKR und USA).
Eine Intervention des Westens sehe ich in Belarus allerdings schon. Warum flieht diese weißrussische Tymoshenko-Kopie dann nicht nach Russland, wenn ihr Verhältnis zu Russland ebenfalls gut ist? Grüne Grenze, Zollunion, keine EU Einreise und Russisch kann man dort auch ohne Probleme sprechen. Kurioserweise haut sie nach Litauen ab; nicht mal ich kam da zu Corona-Zeiten so einfach rein. Offiziell ist die BY/LT Grenze geschlossen. Nein, das war vorher abgesprochen und Litauen subventionierte ja von Anfang an die Opposition. Die ähnlichen Flaggen (Historie hin oder her) sind ebenfalls kein Zufall. Alle plötzlich im altweißrussischen Fahnenmeer, obwohl man ja angeblich keine große Veränderung in Belarus, sondern nur den "Diktator" weg haben möchte?
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freqtrav
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Re: Belarus

Beitrag von freqtrav » Donnerstag 20. August 2020, 15:48

Bluewolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 13:53
BTW:
Welche VT fallen unseren einschlägig Auffälligen denn zum Thema Nawalny ein? Ablenkung der russischen Öffentlichkeit zur Vorbereitung von ... ja was eigentlich? ;)
Das hat aber nun auch nicht viel mit Belarus zu tun.

Das Thema Nawalny ist abgetrennt in viewtopic.php?f=122&t=20778. Norbert, Vize-Admin

Der Aufstand in Belarus geht neben Marco auch mich selbst etwas an. Wollte eigentlich dieses Jahr ein Häuschen bei Minsk kaufen; da warte ich nun besser ab.
Bluewolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 13:53
Der Unterschied zwischen einem "souveränen" Staat und einem Staatsgebiet ist Dir aber schon klar? (und komm jetzt nicht die Balten gehörten damals zur SU, darum die "")
Die SU war auch ein souveräner Staat, oder nicht? Die UA hat sich abgeseilt und gleich von Chruschtschow geschenkte (Krim) und von Stalin einverleibte Staatsgebiete (Ternopil, Lemberg) mitgenommen. Das war dann für alle OK. Macht der Donbass dasselbe, nur diesmal aus der UA statt aus der SU, ist das plötzlich völkerrechtswidrig. Über den legalen Austritt der Balten können wir ja gerne diskutieren. Wie weit zurück soll so etwas eigentlich historisch vertretbar und begründbar sein? Entweder dürfen alle oder keiner.
Bluewolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 13:53
Aber nochmal, die Belarussen/innen haben sich selbst ganz bewusst dafür entschieden. Und wenn jetzt nachträglich die Opposition oder Arbeiter finanziell unterstützt werden, dann hat das nichts mit "Flamme lodern" oder solch einem Quatsch zu tun. Die Entscheidung für eine Aktion haben die Belarussen schon vorher selbstständig getroffen (z. B. einer Wahl, bei der sie offensichtlich gelinkt wurden).
Da bin ich ganz anderer Meinung. Die Wahl wurde nur als Vorwand benutzt. Das sehen auch einige meiner Bekannten dort so, die nicht mit demonstrieren gehen.
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Re: Belarus

Beitrag von Jenenser » Donnerstag 20. August 2020, 16:07

Bluewolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 13:53
Wie aber schon einmal geschrieben, hat niemand irgendwelche Informationen von direktem westlichem Einfluss.
Mit der Nichtanerkennung der Wahl, der offen zugegebenen Sympathie für die Demonstranten (Oppostion) und der Androhung von Sanktionen gegen Weißrussen hat sich die EU nun offiziell in den Konflikt eingemischt. Es wäre jetzt unglaubwürdig, da irgendwie jetzt als Vermittler aufzutreten, weil man sich für eine Seite festlegt.

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Belarus

Beitrag von Tonicek » Donnerstag 20. August 2020, 17:47

Wieder einen hochinteressanten Artikel aus meinem Lieblingsmagazin CICERO gelesen:
https://www.cicero.de/aussenpolitik/mac ... imir-putin

Der Autor: Dmitri Trenin leitet das Carnegie Moscow Center und gehört zu Russlands führenden Experten für Außenpolitik.

Für mich als Außenstehenden und absolutem politischem Laien in dieser Region ein hochinteressanter, aber auch leicht versständlicher und nachvollziehbarer Artikel.
Rußland ist nicht die TITANIC. Rußland ist der Eisberg! [ Gerd Ruge ]

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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 » Donnerstag 20. August 2020, 18:36

Belarus und Corona :shock: :lol:

Ausgerechnet Boris Reitschuster, schon in letzter Zeit u.a. mit seinem Bakhdi-Interview in die Ecke der Corona-Leugner abgeschwurbelt, bringt nun den Aufstand gegen Luschenko mit dessen Weigerung zusammen, Covid-19 zu bekämpfen,
bzw. wird von diesen Propheten gegen das "Corona Korruptionsgeflecht" (1 Mio Klicks :shock: ) als Kronzeuge benannt. Patrioten gegen die NWO
Wieso der ganze Corona-Wahnsinn Global stattfindet ❓Ganz einfach, weil sämtliche Regierungen korrumpiert sind, in der Form unserer Pyramide, von ganz oben nach unten‼️
https://youtu.be/zI7f75gw9X0
Quelle : Miriam Hope/Youtube
https://www.reitschuster.de/post/corona ... -bestechen



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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 » Donnerstag 20. August 2020, 19:01

freqtrav hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 15:25
Bis auf den letzten Absatz pflichte ich dir völlig bei (UKR und USA).
Eine Intervention des Westens sehe ich in Belarus allerdings schon.
...
obwohl man ja angeblich keine große Veränderung in Belarus, sondern nur den "Diktator" weg haben möchte?
In der UKR hat die eUSA die ohnehin starken anti-russischen Kräfte - über berechtigte Unzufriedenheit hinaus - zum Umsturz mobilisiert.
In Weißrussland heute kann ich dies nicht erkennen.
RUS selbst hat hier die Chance, statt einen Despoten zu stützen, der sein Land wohl bereits verloren hat,
einen Wandel mit zu ermöglichen, in denen die eigenen Kräfte des Landes entscheiden dürfen.
Und dann wird es wohl auch keine anti-russische bzw. pro-westliche Stimmung geben.

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Re: Belarus

Beitrag von Axel » Donnerstag 20. August 2020, 19:18

Jenenser hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 13:53
Mit der Nichtanerkennung der Wahl, der offen zugegebenen Sympathie für die Demonstranten (Oppostion) und der Androhung von Sanktionen gegen Weißrussen hat sich die EU nun offiziell in den Konflikt eingemischt
Inwiefern stellt es eine Einmischung dar eine Wahl, die dreist gefälscht wurde nicht anzuerkennen und eine Regierung, die auf friedliche Demonstranten schießen und in Folterkammern peinigen lässt, mit Sanktionen zu belegen ? Menschlich gesehen ist diese Reaktion absolut vertretbar. Einmischung wäre für mich etwas anderes, z.B das Finanzieren von NGOs, die von ihren Statthaltern den Auftrag bekommen das politische Klima in dem entsandten Land mitzubestimmen. Soweit ich weiß hat Lukaschenko aber ähnlich wie Putin solche NGOs schon frühzeitig aus dem Land verbannt.
Berlino10 hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 18:36
Boris Reitschuster
Eine absolut lächerliche Witzfigur. Als er noch damals in Moskau als Journalist für den Focus beschäftigt war und gegen Putin kritische Essays schrieb, konnte ich ihn noch einigermaßen ernst nehmen, obwohl selbst für meinen Geschmack seine Putin-Kritik in Teilen zwar berechtigt, aber oft zu populistisch war. Seitdem er wieder in Deutschland weilt, hat er sich von einem Putin-Kritiker zu einem völligen nicht mehr ernstzunehmenden Populisten avanciert, der unverblümt alle Parteien links der von ihm in naher Zukunft als aufsteigende Volkspartei prognostizierenden AFD als "Altparteien" bezeichnet und Faschisten wie Björn Höcke in Schutz nimmt sowie sich mit allerlei Verschwörungsfanatikern solidarisiert, um gegen die "Lügenpresse" zu poltern. Traurige Gestalt, mit "kritischen" und "ideologiefreien" Journalismus, wie er selbst auf seiner Seite schreibt, hat das nichts mehr am Hut.

Edit: Änderung des Adressaten im Zitat
Bluewolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 13:53
Welche VT fallen unseren einschlägig Auffälligen denn zum Thema Nawalny ein? Ablenkung der russischen Öffentlichkeit zur Vorbereitung von ... ja was eigentlich? ;)
Ich bete, dass er überlebt. Erinnert an Anna Politowskaya, die vor ihrem Abflug auch vergiftet wurde.

Das Thema Nawalny ist abgetrennt in viewtopic.php?f=122&t=20778. Norbert, Vize-Admin
Zuletzt geändert von Axel am Donnerstag 20. August 2020, 21:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Belarus

Beitrag von Bluewolf » Donnerstag 20. August 2020, 20:29

Bluewolf hat geschrieben: ↑Do 20. Aug 2020, 13:53
Mit der Nichtanerkennung der Wahl, der offen zugegebenen Sympathie für die Demonstranten (Oppostion) und der Androhung von Sanktionen gegen Weißrussen hat sich die EU nun offiziell in den Konflikt eingemischt
Inwiefern stellt es eine Einmischung dar eine Wahl, die dreist gefälscht wurde nicht anzuerkennen und eine Regierung, die auf friedliche Demonstranten schießen und in Folterkammern peinigen lässt, mit Sanktionen zu belegen ? Menschlich gesehen ist diese Reaktion absolut vertretbar. Einmischung wäre für mich etwas anderes, z.B das Finanzieren von NGOs, die von ihren Statthaltern den Auftrag bekommen das politische Klima in dem entsandten Land mitzubestimmen. Soweit ich weiß hat Lukaschenko aber ähnlich wie Putin solche NGOs schon frühzeitig aus dem Land verbannt.
Nein, das Zitat kommt nicht von mir, sondern von Jenenser ;)
Ich wiederhole:
Zuerst hat sich das belarussische Volk selbstständig entschieden, danach hat Deutschland und die EU Position pro Opposition bezogen.

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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 » Freitag 21. August 2020, 00:16

Bluewolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 20:29
Zuerst hat sich das belarussische Volk selbstständig entschieden, danach hat Deutschland und die EU Position pro Opposition bezogen.
Da muss die Bevölkerung mMn noch (einmal) entscheiden, wofür sie ist. Da Lukaschenko offensichtlich die Wahl maßgeblich fälschen hat lassen, bzw. diese maßgeblich gefälscht wurde, besteht diese Forderung mMn zu recht. Was Axel schreibt, ist für mich auch maßgeblich.
Einmischung wäre für mich etwas anderes, z.B das Finanzieren von NGOs, die von ihren Statthaltern den Auftrag bekommen das politische Klima in dem entsandten Land mitzubestimmen.
Das hat die eUSA in der UKR betrieben ... in Weißrussland sehe ich das auch nicht, zumindest nicht maßgeblich.
Ja, die Oppositionskandidatin hat in der UKR studiert, finanziert von den üblichen eUSA-NGOs, ja es gibt finanzielle Unterstützung der eUSA für die Opposition ... im Gegensatz zu dt. Propagandisten (Stichwort: rus. Bank gibt AfD 7 Mio Kredit) bin ich da aber entspannt ... damit dreht man "das politische Klima in dem entsandten Land" noch nicht entscheidend ... mMn hat das Lukaschenko selbst verbockt ...

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Re: Belarus

Beitrag von freqtrav » Freitag 21. August 2020, 09:09

Axel hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 19:18
Ich bete, dass er überlebt. Erinnert an Anna Politowskaya, die vor ihrem Abflug auch vergiftet wurde.
Deutschland richtet das schon. Mutti hat ja bereits Flugzeug und Behandlung angeboten und das Ganze dient nur dazu ein weiteres "Verbrechen" Russlands "nachzuweisen"(besser gesagt zu manipulieren). Wie bei MH11, wo eigentlich auch nichts bewiesen ist (zuviele Unstimmigkeiten im niederländischen Bericht).
Ungefähr so, wie Polizeigewalt durch die Polizei ermitteln und aufklären zu lassen, was ja hier auch gerne und viel betrieben wird.
Bluewolf hat geschrieben:
Donnerstag 20. August 2020, 20:29
Ich wiederhole:
Zuerst hat sich das belarussische Volk selbstständig entschieden, danach hat Deutschland und die EU Position pro Opposition bezogen.
Öffentlich ja, aber welcher Stunk und welche Aufhetzaktionen schon vor der Wahl abgelaufen sind, weißt Du nicht. Beim Maidan ist die EU auch erst in Erscheinung getreten, als demonstriert wurde. Vor gab es schon Gelder für die Demonstrantenbusse; das kam erst hinterher raus.
Berlino10 hat geschrieben:
Freitag 21. August 2020, 00:16
Das hat die eUSA in der UKR betrieben ... in Weißrussland sehe ich das auch nicht, zumindest nicht maßgeblich.
Ja, die Oppositionskandidatin hat in der UKR studiert, finanziert von den üblichen eUSA-NGOs, ja es gibt finanzielle Unterstützung der eUSA für die Opposition ... im Gegensatz zu dt. Propagandisten (Stichwort: rus. Bank gibt AfD 7 Mio Kredit) bin ich da aber entspannt ... damit dreht man "das politische Klima in dem entsandten Land" noch nicht entscheidend ... mMn hat das Lukaschenko selbst verbockt ...
"Unabhängige" Oppositionsführerin, dann noch in der UA studiert (wusste ich nicht), dem Mutterland von Gehirnwäsche und Meinungsmanipulation durch Medien, die dem dritten Reich schon sehr nahe kommen. Dann nach Litauen geflüchtet (warum eigentlich nicht in die UA, wo sie kein Visum braucht?). Und die soll Russland neutral sein?
Inzwischen klingeln bei mir noch mehr Alarmglocken, als ohnehin schon.
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