Deutsche Geschichtsschreibung

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Berlino10
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Berlino10 » Dienstag 19. März 2019, 11:59

Norbert hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 11:44
Berlino10 hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 03:56
Ja, auch meiner Meinung nach hätte man besonnener die Autonomie voranbringen müssen ... die Krim nicht SO und nicht so schnell aufnehmen dürfen ... sich im Gegensatz zur eUSA besser an Völkerrecht halten sollen.
Genau das will ich sagen. Nicht mehr und nicht weniger.
Da bin ich auch dabei ... RUS hätte die Konfrontation, die Eskalation nicht noch weiter vorantreiben dürfen.
Durch ihre 25.000 Soldaten hätte mMn ein ausreichender Schutz für die Krim bestanden, nicht das Schicksal des Donbass erleiden zu müssen.


Aber bei der Krim angeblichen Auslöser eben nicht mehr:
ich finde es mehr als gewagt, einseitig, die Eskalationskette in der (Ost-)Ukraine mit der Krim zu beginnen.

Und das nachdem die Kampfansage, die Kriegserklärung der nationalistischen Putschisten bereits längst erfolgte.
Und deshalb hinkt der Vergleich mit dem ersten Maidan auch entscheidend, dessen Wandel über Wahlen begann:
* Die Massenmorde auf dem Maidan, mindestens grösstenteils durch den Maidan selbst vorgenommen
* Der illegale, verfassungsmäßige Putsch
* Verbot und Verfolgung der bisherigen Mehrheitsparteien(!!!) und ihrer Anhänger
* Verbrecherische und gewalttätige Ausfälle, Morde an "prorussischen" Kräften
* Parlamentsbeschluss zum Verbot der rus. Sprache
* Zerstörung der Denkmäler
* Einsetzen von radikalen, unbeliebten Maidan-Gouverneuren im Osten - die sofort zu Volksaufständen führten
* Provokationen ohne Ende - man denke nur an den Gouverneur, der die Wehrmacht als Befreier von der Roten Armee feierte
* ...

Das ist im Gegensatz zu obigen Ausführungen sicher keine prorussische Lügenpropaganda, sondern sichtbare Tatsachen.

Das neue Kiewer Regime und ihre Anhänger zeigten vor dem Putsch und sofort danach keinerlei Versöhnungsbereitschaft, sondern setzten von Anfang an auf Eskalation, Gewalt und Unterdrückung, auf Spaltung und Gewalt gegen die nicht-ukra-nationalistschen Kräfte.
Im Gegensatz auch zum ersten Maidan, der zunächst versöhnliche, verbindende Worte und Taten fand.
Das war alles schon vor der Krim-Seperation und mindestens ebenso "Auslöser" ...
Die Auseinandersetzungen, die Spaltung, der Krieg war so schon durch die ukra-nationalistschen Kräfte vorprogrammiert.



kamensky
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von kamensky » Dienstag 19. März 2019, 12:13

@Berlino10

Dein Zitat: "wertlosester Müll, mit dem du dich und uns füttern willst"

Bitte lies doch zuerst einen Kommentar bis zu Ende, denn dann wuerdest du erkennen, was da noch geschrieben steht.

" Ob dies Alles der Tatsache entspricht bleibt jedem seiner Meinung selbst ueberlassen und ist auch NICHT auf meinem Mist gewachsen. Also, wendet euch bei Unstimmigkeiten an die betreffenden Verfasser- und Redaktionen. "

Den meisten hier im Forum ist bekannt, dass DU einer der Top-Politiker und Politologe bist, doch schlechthin, weisst du deine, oder diese Faehigkeit/en an der Peripherie nicht umzusetzen! Da stellt sich zumindest mir, wie auch moeglicherweise den Anderen die Frage des WESHALB?
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von freqtrav » Dienstag 19. März 2019, 12:20

Norbert hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 11:44
freqtrav hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 02:20
Mütter haben ihre Kinder aus dem Fenster geschmissen, damit sie nicht verhungern; es gab Berichte über Kannibalismus.
Sorry, spätestens an der Stelle wird Dein Posting absurd.
Nein, es ist ist die Wahrheit.
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Wladimir30 » Dienstag 19. März 2019, 12:27

Norbert hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 11:44
Berlino10 hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 03:56
Ja, auch meiner Meinung nach hätte man besonnener die Autonomie voranbringen müssen ... die Krim nicht SO und nicht so schnell aufnehmen dürfen ... sich im Gegensatz zur eUSA besser an Völkerrecht halten sollen.
Genau das will ich sagen. Nicht mehr und nicht weniger.
Grundsätzlich ich auch. Wiewohl der "offizielle" Weg ewig und drei Tage gedauert hätte (wenn nicht noch länger). Was in dieser Zeit in und mit der Krim passiert wäre, nun, das muss natürlich Spekulation bleiben.
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Berlino10 » Dienstag 19. März 2019, 12:31

kamensky hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 12:13

Bitte lies doch zuerst ...
Sag doch einfach deine Meinung. Nein, ich werde nicht stundenlang deine Links studieren.
Die Verwendung dieser längst und zwar sofort überführten 100%igen FakeNews ist ein 100%iges k.o.-Kriterium für jeden wissenschaftlichen Beitrag, das Ganze outet sich als wertloser Müll. Ich werde solche Lügen-Propaganda, weder die des Soros-Miterbeiters noch irgendwelche Kannabilen-Storys näher studieren.



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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von freqtrav » Dienstag 19. März 2019, 12:55

Berlino10 hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 12:31
kamensky hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 12:13

Bitte lies doch zuerst ...
Sag doch einfach deine Meinung. Nein, ich werde nicht stundenlang deine Links studieren.
Die Verwendung dieser längst und zwar sofort überführten 100%igen FakeNews ist ein 100%iges k.o.-Kriterium für jeden wissenschaftlichen Beitrag, das Ganze outet sich als wertloser Müll. Ich werde solche Lügen-Propaganda, weder die des Soros-Miterbeiters noch irgendwelche Kannabilen-Storys näher studieren.
Schön, wenn es nur Soros Mitarbeiter wären. Aber im letzten Link schreibt eine Professorin für internationales Recht und daran sieht man wie die Welt tickt. Plötzlich beinhaltet das Völkerrecht kein Recht der Völker zur Selbstbestimmung, sondern es wird lediglich auf UN Chartas verwiesen, die die Amis kreiert haben. Völkerrecht wird auf amerikanisches Recht reduziert und auf Demokratieverständnis der EU-Staaten. Und mal wieder das Zauberwort territoriale Integrität benutzt. Selbige ist natürlich nur zu schützen, wenn es um die Ukraine geht. Wenn andere Staaten zerfallen oder die Grenzen anders gezogen werden, freut man sich im Westen (bzw. organisiert dieses noch).
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von kamensky » Dienstag 19. März 2019, 12:58

Sag doch einfach deine Meinung.
Ich erinnere und zitire aus einem anderen Kommentar:

" Du argumentierst 0 " , "stellst Du sofort als ,,Propaganda´´ dar " !

Moeglicherweise ist das ein Grund, dass du vermutlich als "Moechtegern Topopolitologe" noch nie bei @kenfm zu sehen warst!

Da bleibt nur zu hoffen, dass deine Frau/ Familie / Freunde noch ihre eigene Meinung vertreten duerfen, auch wen diese einmal nicht deinem Gusto entsprechen!
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Berlino10 » Dienstag 19. März 2019, 13:25

kamensky hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 12:58
Da bleibt nur zu hoffen, dass deine Frau/ Familie / Freunde noch ihre eigene Meinung vertreten duerfen, auch wen diese einmal nicht deinem Gusto entsprechen!
Och, du Armer, wirst von mir so fertig gemacht, dass du dich nicht mehr traust?
Axel hat nicht argumentiert ... nur behauptet.

Und ich konzentriere mich auf differenzierte Betrachtungen zum Thema Krieg und Gewalt in der Ost-Ukraine.
Auslöser, Beteiligungen an der Eskalation ... Da sind wir mit Norbert, Wladimir, ... schon weiter gekommen ...

Ich werde mich nicht mit lächerlicher Lügen-Propaganda aufhalten, denn weder
fressen die Ukra-Faschisten kleine Kinder, wie es die Kannibalen Märchen suggerieren,
noch hat RUS den Krim-Bewohnern ihren Willen aufgezwungen, wie es Deine Menschenrechtsrat Märchen suggerieren.

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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von kamensky » Dienstag 19. März 2019, 13:39

Och, du Armer, wirst von mir so fertig gemacht, dass du dich nicht mehr traust?

Ach bitte kein Mitleid, denn dass ich mich Etwas nicht mehr getraue, dafuer braucht es 100te von Berlino10.


..... wie es Deine Menschenrechtsrat Märchen suggerieren.

Ich habe einen Menschenrechtsrat??
Lies den nachstehenden Satz noch einmal, welcher in meinem Kommentar steht:

Ob dies Alles der Tatsache entspricht bleibt jedem seiner Meinung selbst ueberlassen und ist auch NICHT auf meinem Mist gewachsen. Also, wendet euch bei Unstimmigkeiten an die betreffenden Verfasser- und Redaktionen.
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Re: Deutsche Geschichtsschreibung

Beitrag von Berlino10 » Dienstag 19. März 2019, 14:09

Toll :roll: Und jetzt?

Wenn du schon das Menschenrechtsrat Märchen u.a. Propaganda einbringst ... dann stehe wenigstens dazu.
Ich werde so etwas wie die Kannibalen und die verlinkten Märchen deshalb übergehen, weil die nur den Konflikt anheizen, in die endlos Schleife von Gut/Böse führen, Klischees bestätigen, und nichts bringen. Sie haben mit der tatsächlichen Problematik nichts zu tun.

Für eine sinnvolle Diskussion halte ich es unbedingt für notwendig, den jeweiligen Mehrheitswillen der Menschen zu sehen und auch anzuerkennen.
Den auf der Seite der Krim-Bevölkerung nach Seperation, den im Donbass nach Autonomie, aber auch den auf der Seite der Rest-Ukraine nach einem Machtwechsel. Über das WIE und die Konsequenzen kann man streiten, aber bitte auf Basis dieser Tatsachen.



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