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Verfasst: Montag 2. Oktober 2006, 11:27
von harald63
Na ja, man kann es auch so sehen: Man bindet bei den Betrügern Ressourcen, die ansonsten vielleicht genutzt würden, eine unwissendes Opfer auszunehmen. Scambaiting ist ja mittlerweile eine beliebte Freizeitbeschäftigung... Man sollte aber aufpassen.

Verfasst: Montag 2. Oktober 2006, 11:38
von Xottabych
harald63 hat geschrieben:Na ja, man kann es auch so sehen: Man bindet bei den Betrügern Ressourcen, die ansonsten vielleicht genutzt würden, eine unwissendes Opfer auszunehmen. Scambaiting ist ja mittlerweile eine beliebte Freizeitbeschäftigung...
...und seine eigenen Ressourcen bindet man auch. Aber OK, wems Spaß macht.

Auf jeden Fall weiß ich nun als Heiratsscammer nach dem Feedback von Wolfgang:

- ich brauch einen Mitarbeiter mit Deutschkenntnissen, weil mein Übersetungsprogramm nicht genügt
- Auf meinem gefälschten Zolldokument muss ich Sheremetevo ins Moskauer Gebiet verlegen und die Zolladresse korrigieren.
- ...

Der nächste Wolfgang klopft sicher bald an. Dem erzähle ich die gleiche Story, und nachdem sich Wolfgang2 in einem Forum erkundigt haben wird und festgestellt sein wird, dass das Zolldokument keine Fehler einthält, werden fluchs 1600E via Western Union in meine Kasse fließen.

Verfasst: Montag 2. Oktober 2006, 13:29
von Norbert
waldmeister hat geschrieben:... und nachdem sich Wolfgang2 in einem Forum erkundigt haben wird und festgestellt sein wird, dass das Zolldokument keine Fehler einthält, werden fluchs 1600E via Western Union in meine Kasse fließen.
Wieviel Prozent spendest Du an die Forumskaffeekasse, wenn wir Deine zukünftigen Opfer beruhigen, dass alle Dokumente in Ordnung sind? :twisted:

Verfasst: Montag 2. Oktober 2006, 13:51
von Xottabych
Norbert_ hat geschrieben:
waldmeister hat geschrieben:... und nachdem sich Wolfgang2 in einem Forum erkundigt haben wird und festgestellt sein wird, dass das Zolldokument keine Fehler einthält, werden fluchs 1600E via Western Union in meine Kasse fließen.
Wieviel Prozent spendest Du an die Forumskaffeekasse, wenn wir Deine zukünftigen Opfer beruhigen, dass alle Dokumente in Ordnung sind? :twisted:
Hehe, Du bringst mich auf Ideen... :idea: :D

Verfasst: Donnerstag 5. Oktober 2006, 21:00
von francoxx
Hallo Leute,
ich kann Euch versichern, dass der Fall gestorben ist.

Ich hatte noch Bilder von den Flugtickets und einem gewissen Protokall (Norbert weiß da Bescheid) angefordert, aber nichts erhalten, nur eine Mail, dass Sie im Krankenhaus war, wegen dem hohen Blutdruck.

Ich hatte Ihr angeboten zu kommen und das Geld mitzubringen, aber da war keine positive Resonanz zu erkennen.

Ebenfalls hatte ich bei Aeroflot angefragt, ob sie an besaglichemTag in Moskau eingecheckt hat, aber aus Datenschutzgründen (welche Ironie) nur eine negative Auskunft erhalten, dabei wollte ich nur JA oder NEIN hören.

Also, wie dem auch sei, der Fall ist abgehakt und durch meine Vorsicht und Eurer Hilfe habe ich nur 130,- EUR verloren.
Die hatte sie mir übrigens angeboten zurück zu schicken.

Aber interessant ist es doch, mit welchen Mitteln versucht wird, anderen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen !

gruß francoxx

Verfasst: Montag 30. Oktober 2006, 19:08
von harald63

Verfasst: Montag 30. Oktober 2006, 19:15
von Xottabych
Holla! 5 Jahre Haft :shock:

@Norbert
Dann lassen wir das mit unserem Scammer-Netzwerk vielleicht besser bleiben... :D

Re: "Honigfalle" bzw. Scamverdacht

Verfasst: Mittwoch 5. Mai 2010, 17:15
von heino
Hallo liebe Gemeinde,

diesbezüglich hat sich offensichtlich schon lange hier nichts mehr getan.
Die meisten 'Scammer haben überhaupt nicht die Zeit und Lust hier nachzulesen.
Es werden mitnichten nicht einmal groß die Briefe ihrer Opfer gelesen.
Die Maschen ähneln sich. Man kennt ja seine Pappenheimer,
Offenbar scheint dieses Phänomen trotz der vielen Anti-Foren eher zuzunehmen als abzunehmen.
Daher bleibt die Frage ob es sich überhaupt lohnt sich groß damit zu befassen.
Irgendwann dürfte die Masse so groß sein, dass sie sich von selbst so sehr in Verruf bringt, das
mehr und mehr gewisse Abzockermethoden nicht mehr greifen und wer zu geizig ist um persönlich seine
neue Prinzessin erstmal zu besuchen und ihr wahrlos Geld schickt ist selbst Schuld.

Die ganzen diesbezüglich erfolgreichen Kennenlerngeschichten sind wohl eher über professionelle Agenturen
abgelaufen, als zufällig durchs internet. Über die Kostenlosen Portale schon garnicht.
Man hört viel mehr von Misserfolgen als Berichte über Erfolge, also wie die das dann hinbekommen haben.
Wo, Wie und Wodurch ...

Das liegt vielleicht auch daran das Viele einfach nur passive Bildschirmgucker sind, die nix anderes machen als passiv dazusitzen und
sich einen abstieren ...


LG

Heino

Re: "Honigfalle" bzw. Scamverdacht

Verfasst: Donnerstag 6. Mai 2010, 08:35
von Norbert
heino hat geschrieben:diesbezüglich hat sich offensichtlich schon lange hier nichts mehr getan.
Doch, es wurde nur keine extra Rubrik dafür eingerichtet. Uns fehlt die Zeit, Scam-Mails zu prüfen. Dafür gibt es andere Foren, die wir auch gern empfehlen.