Ein Kölner in Moskau

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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von kamensky » Mittwoch 2. Juli 2014, 16:13

Alex KA hat geschrieben:Sind es von Merkel versprochene Sanktionen gegen Russland? :D
Wären doch selbst für Einheimische positive und erfreuliche Sanktionen, denn der Russe versteht eh Nichts, oder nur ganz wenig von der Materie Brot und dessen Herstellung. Er begnügt sich seit Jahren eher mit dem " industriell hergestelltem *Sche...dreck* ", was in Russland jedoch Brot genannt wird. Deshalb habe ich mir nach lediglich 3 Monaten RU eine Brotbackmaschine zugelegt, welche natürlich die Kruste eines Holzofenbrot`s nicht nachkommt, aber zumindest zu 100% besser als der russisch gebackene und meist undefinierbare "Grümpel" Namens "Chlieb"!
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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von Sibirier » Mittwoch 2. Juli 2014, 16:20

Also m. E. gibt es schon vernünftige Bäckereien. Man muss nur immer herausfinden, wo es verkauft wird. Das dauert ein wenig. Meistens nur auf dem Markt oder in kleinen Tante Emma Läden. Und dort ist dann das Brot auch abends ausverkauft.
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....

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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von kamensky » Mittwoch 2. Juli 2014, 17:07

Sibirier hat geschrieben:Also m. E. gibt es schon vernünftige Bäckereien. Man muss nur immer herausfinden, wo es verkauft wird. Das dauert ein wenig. Meistens nur auf dem Markt oder in kleinen Tante Emma Läden. Und dort ist dann das Brot auch abends ausverkauft.
Also in Eburg kenne ich lediglich einen Ort, wo man von morgens 10:00 bis abends 10:00 wirklich ofenfrisches Brot (diverse Sorten) kaufen kann. Die Bäckerei ist aber ein integrierter Teil im Delikatessenshop von http://de.wikipedia.org/wiki/Stockmann_ ... rnehmen%29 welchen es auch in Moskau gibt. Und wen man sich nun den Werdegang (Geschäftsführung / danach Eigentümer) ansehen, dann versteht man auch weshalb die täglich / stündlich frischgebackenen vielen Sorten Brot direkt vom Meister aus dem Steinofen. Die Russen sind seit eh und jeh Minimalisten, was das "Kulinarische" anbelangt und nicht nur da!
Zuletzt geändert von kamensky am Mittwoch 2. Juli 2014, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von Alex143 » Mittwoch 2. Juli 2014, 17:21

Sibirier hat geschrieben:Also m. E. gibt es schon vernünftige Bäckereien. Man muss nur immer herausfinden, wo es verkauft wird. Das dauert ein wenig. Meistens nur auf dem Markt oder in kleinen Tante Emma Läden. Und dort ist dann das Brot auch abends ausverkauft.
Also ich bin mit meinem Chef schon alle Bäckereien in Moskau durch, Stockmann, Biosoria, Delikatess Läden, div. Bio Läden, Paul, Michelle, ....

ABER für mich als Deutschen Bäcker ist das alles nichts :D
Den Russen fehlt da einfach die Technologie, aber dafür bin ich ja jetzt hier ;)


Gruss Alex

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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von Dietrich » Mittwoch 2. Juli 2014, 17:41

Alex143 hat geschrieben:Den Russen fehlt da einfach die Technologie
Was ist es, was da fehlt? Technologie?
Was meinst du damit? Knetmaschinen? Waagen? Ofen?

Also "Know-How" könnte ich ja noch verstehen... aber wieso sollten die Russen nicht in der Lage sein, einfach die gleichen Maschinen zu kaufen, die auch in deutschen Bäckereien stehen?
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)



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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von kamensky » Mittwoch 2. Juli 2014, 17:45

Alex143 hat geschrieben:
Sibirier hat geschrieben:Also m. E. gibt es schon vernünftige Bäckereien. Man muss nur immer herausfinden, wo es verkauft wird. Das dauert ein wenig. Meistens nur auf dem Markt oder in kleinen Tante Emma Läden. Und dort ist dann das Brot auch abends ausverkauft.
Also ich bin mit meinem Chef schon alle Bäckereien in Moskau durch, Stockmann, Biosoria, Delikatess Läden, div. Bio Läden, Paul, Michelle, ....

ABER für mich als Deutschen Bäcker ist das alles nichts :D
Den Russen fehlt da einfach die Technologie, aber dafür bin ich ja jetzt hier ;)


Gruss Alex
Zustimmt und ergänzend ist es nicht nur die fehlende Technologie, sondern auch das KnowHow und das Flair (die Liebe zum Beruf und somit auch zum Endprodukt).
Das effektive Endprodukt ist nicht zwingend nur das Brot, oder die Backwaren, sondern der stetig wiederkehrende Kunde. Jedoch das Sprichwort "Der Kunde ist König" verstehen die wenigsten in Russland. Da will man nur schnell Kohle absahnen und danach eine Sintflut hinterlassen. Das ist der russische Geschäftssinn.
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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von Sibirier » Mittwoch 2. Juli 2014, 20:36

Vielleicht habt ihr es überlesen, gutes Brot gibt es nicht bei Stockman, Ashan, Asbuka Metro, Real und wie sie alle heißen. Sondern nur in kleinen Tante Emma Läden oder auf dem Markt in Anhänger. Dort sind die Schlangen und dort ist abends alles ausverkauft. In Moskau-Solnzevo war der Wagen schon immer ab 17 Uhr geschlossen. Da gibt es gutes Brot. Bei uns im Dorf im Geschaeft bis 17 Uhr erscheinen oder vorbestellen.
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....

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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von Sibirier » Mittwoch 2. Juli 2014, 20:39

Diese Ofenfrische Brote in der RF kannst vergessen. ALLE.
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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von Sibirier » Mittwoch 2. Juli 2014, 21:05

....Und wenn Zimdriver, m1009 und bella ihre Zusagen zum Grillabend wahr machen, werden sie es bestätigen können. ;)
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....

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Re: Ein Kölner in Moskau

Beitrag von kamensky » Mittwoch 2. Juli 2014, 21:28

Sibirier hat geschrieben:Vielleicht habt ihr es überlesen, gutes Brot gibt es nicht bei Stockman, Ashan, Asbuka Metro, Real und wie sie alle heißen. Sondern nur in kleinen Tante Emma Läden oder auf dem Markt in Anhänger. Dort sind die Schlangen und dort ist abends alles ausverkauft. In Moskau-Solnzevo war der Wagen schon immer ab 17 Uhr geschlossen. Da gibt es gutes Brot. Bei uns im Dorf im Geschaeft bis 17 Uhr erscheinen oder vorbestellen.
Ashan, Real und auch Metro mit Stockmann zu vergleichen ist natürlich absolut wie "neben den Schuhen laufen". Während ich diese Zeilen hier tippe, geniesse ich ein wirklich feines, knusperiges und noch leicht warmes Zwiebelbaquette von Stockmann mit frischem Roastbeef (ja rosa gebraten) auch von Stockmann und einer Sauce Remoulade diese allerdings home made by myself. Dazu ein guter Tropfen Chardonnay (auch von Stockmann) und danach gibts dann noch eine Eiscreme (Mövenpick) auch von Stockmann. Prost und En Guete!
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