diman hat geschrieben:... ich und meine freundin (beide deutsch) möchten ... in dänemark zu heiraten. ...
Oletsch hat geschrieben:Der vereinfachte Prozess besteht darin, dass man im voraus die notwendige Papiere per Post schicken kann, dann bekommt man die Zusage, dann reist man ins Land, meldet sich bei der Kommune, verbringt in Dänemark ca. 1 Woche - ohne irgendwas erledigen zu müssen, so sind die Bedingungen, und sie könnten sich von Kommune zur Kommune unterscheiden - und danach geht's zum Standesamt, nach einer halben Stunde ist alles erledigt. Dann noch die Fahrt nach Kopenhagen, 1 Tag dort reicht für alles, und ab nach Hause.
Also läuft es tatsächich schneller als in DE. ...
Ähm... Einen Geschwindigkeitsvorteil kann ich nicht erkennen, wenn beide Deutsche sind. Die Unterlagen muss man eh vom Standesamt besorgen und könnte IMHO nach deren Erhalt sofort einen Termin zur Trauung vereinbaren. Der Aufwand (Kosten, Zeit, Organisatorisches) ist hierbei eigentlich am geringsten.
Sobald man vom Wohnortstandesamt die Bestätigung erhalten hat, dass der Eheschließung nichts entgegensteht, kann man sich ein beliebiges dt. Standesamt für die Trauung aussuchen, und auch auf diesem Wege die große Feier im Familienkreis umgehen, wenn man das wirklich will.
Das Standesamt von Berlin-Mitte bietet z.B. Trauungen an den abgefahrensten Orten an, die ihr innerhalb Berlins frei wählen könnt. Aber vermutlich bieten das auch andere Bundesländer an.
Und hier erneut der Hinweis: Man muss auch beachten, dass eine Ehe womöglich scheitert, und dass man in diesem Fall damit rechnen muss, dass bei einer Scheidung dann das Recht zweier Staaten ins Spiel kommt / kommen kann. Ist nicht wirklich lustig und da hilft dann auch kein "peace" als Anrede.
Gruß,
Zeppelin
PS: Es wäre ganz nett, wenn Du künftig die
GROSS- und
klein- Schreibung beachten würdest
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)